TVöD-Pflege Gehalt: Entgeltgruppen, Tabelle und Vergütung 2026/27
Wenn du als Pflegekraft bei einem kommunalen Träger in der Pflege arbeitest, gilt für dich der TVöD-Pflege (TVöD-P). Seit dem 1. Mai 2026 liegen die monatlichen Tabellenentgelte zwischen 2.907,18 € brutto in der Entgeltgruppe P5 und 6.937,70 € brutto in P16. Wo du innerhalb dieser Spanne landest, hängt von zwei Dingen ab: deiner Entgeltgruppe und deiner Erfahrungsstufe.
In diesem Artikel erfährst du, nach welchen Kriterien du eingruppiert wirst, wann du in die nächste Stufe aufsteigst und wie der TVöD-P im Vergleich zu anderen Tarifen in der Pflege abschneidet, etwa zum TV-L oder zu den kirchlichen Tarifen.
TVöD Pflege Entgelttabelle 2026 und 2027: Wie viel verdienen Pflegekräfte?
Im Mai 2026 wurden die Entgelte im TVÖD um 2,8 % erhöht. Seitdem verdienen Pflegekräfte in Vollzeit zwischen 2.907,18 Euro (P5, Stufe 1) und 6.937,70 Euro brutto im Monat (P16, Stufe 6).
TVöD-P-Gehaltstabelle 2026: Wie hoch ist das Gehalt in P5 bis P16?
Die TVöD-P-Entgelttabelle zeigt die monatlichen Bruttogehälter der Entgeltgruppen P5 bis P16. Alle Beträge beziehen sich auf eine Vollzeitstelle und sind als monatlicher Betrag ohne Zulagen und Zuschläge angegeben. Was du am Ende tatsächlich bekommst, kann deshalb höher liegen als der Wert in der Tabelle.
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Entgeltgruppe |
Stufe 1 |
Stufe 2 |
Stufe 3 |
Stufe 4 |
Stufe 5 |
Stufe 6 |
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P5 |
2.907,18 € |
3.146,33 € |
3.216,62 € |
3.334,09 € |
3.422,22 € |
3.629,25 € |
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P6 |
3.012,49 € |
3.187,41 € |
3.363,47 € |
3.737,95 € |
3.833,41 € |
4.013,41 € |
|
P7 |
– |
3.510,30 € |
3.701,21 € |
3.998,33 € |
4.149,59 € |
4.305,40 € |
|
P8 |
– |
3.701,21 € |
3.862,80 € |
4.075,58 € |
4.247,92 € |
4.488,98 € |
|
P9 |
– |
3.992,39 € |
4.184,40 € |
4.312,38 € |
4.558,59 € |
4.662,42 € |
|
P10 |
– |
4.184,40 € |
4.312,38 € |
4.675,42 € |
4.850,63 € |
4.960,96 € |
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P11 |
– |
4.419,71 € |
4.557,30 € |
4.901,27 € |
5.129,69 € |
5.233,54 € |
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P12 |
– |
4.657,22 € |
4.802,61 € |
5.166,04 € |
5.389,29 € |
5.493,13 € |
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P13 |
– |
4.894,78 € |
5.047,94 € |
5.430,82 € |
5.707,28 € |
5.778,68 € |
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P14 |
– |
5.013,53 € |
5.170,59 € |
5.563,22 € |
6.096,68 € |
6.194,02 € |
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P15 |
– |
5.132,29 € |
5.293,23 € |
5.695,60 € |
6.177,16 € |
6.361,06 € |
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P16 |
– |
5.240,04 € |
5.415,90 € |
5.983,76 € |
6.645,71 € |
6.937,70 € |
Quelle: TVöD-P-Entgelttabelle des dbb (PDF). Alle Angaben sind monatliche Bruttobeträge für Vollzeit, gültig ab 01.05.2026.
So liest du die TVöD-P-Gehaltstabelle:
- Entgeltgruppe P5 bis P16: Sie richtet sich nach deiner Tätigkeit und den tariflichen Eingruppierungsmerkmalen.
- Erfahrungsstufe 1 bis 6: Sie bestimmt, wie viel du innerhalb deiner Entgeltgruppe verdienst. Mit zunehmender Stufenlaufzeit steigt dein Tabellengehalt.
- Eingangsstufe: In den Entgeltgruppen P7 bis P16 beginnt die Eingruppierung grundsätzlich mit Stufe 2. Deshalb gibt es dort keine Werte für Stufe 1.
- Zuschläge und Zulagen: Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sowie weitere Zulagen kommen gegebenenfalls zum Tabellengehalt hinzu.
Beispiel: Eine examinierte Pflegefachkraft in P7, Stufe 3 verdient seit Mai 2026 monatlich 3.701,21 Euro brutto bei Vollzeit. Mit Stufe 4 steigt das Tabellengehalt auf 3.998,33 Euro.
Weitere Gehaltsinformationen findest du in unserem Ratgeber zum Gehalt als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.
TVöD Pflege 2027: Wann steigen die Gehälter wieder?
Der aktuelle Tarifvertrag läuft bis zum 31. März 2027. Bis dahin gelten die Gehälter aus der Tabelle. Der Auftakt für die nächsten Verhandlungen zwischen Gewerkschaften, Bund und Kommunen starten am 9. April 2027.
Konkrete Forderungen haben die Gewerkschaften noch nicht veröffentlicht. Beim letzten Abschluss stiegen die Tabellenentgelte über 27 Monate in zwei Schritten um insgesamt knapp 6 Prozent, also um ca. 2,5 Prozent pro Jahr.
Weitere Informationen zum Tarifabschluss findest du bei der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).
TVöD Pflege Teilzeit: Wie viel verdienst du bei 20, 25 oder 30 Stunden?
Bei Teilzeit erhältst du im TVöD Pflege grundsätzlich den Anteil des Vollzeitgehalts, der deiner vereinbarten Arbeitszeit entspricht. Arbeitest du beispielsweise 30 statt 39 Stunden pro Woche, bekommst du rund 76,9 Prozent des Vollzeit-Tabellengehalts. Die Zuschläge richten sich nach den tatsächlichen geleisteten zuschlagspflichtigen Stunden.
Die Berechnung lautet:
Teilzeitgehalt = Vollzeit-Tabellengehalt × (vereinbarte Wochenstunden ÷ Vollzeit-Wochenstunden)
Beispiel: TVöD Pflege P7, Stufe 3
Eine Pflegefachkraft in P7, Stufe 3 verdient bei Vollzeit 3.701,21 Euro brutto monatlich. Bei einer regelmäßigen Vollzeit-Arbeitszeit von 39 Stunden ergeben sich folgende Teilzeitgehälter:
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Wochenstunden |
Anteil an Vollzeit |
Bruttogehalt pro Monat |
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39 Stunden |
100 % |
3.701,21 € |
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30 Stunden |
76,9 % |
2.847,08 € |
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25 Stunden |
64,1 % |
2.372,57 € |
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20 Stunden |
51,3 % |
1.898,06 € |
Eigene Berechnung auf Grundlage von P7, Stufe 3 und 39 Wochenstunden. Beträge auf Cent gerundet, ohne Zuschläge und Zulagen.
Achtung: Die regelmäßige Vollzeit-Wochenarbeitszeit kann je nach tariflicher Regelung abweichen. In kommunalen Krankenhäusern können beispielsweise 38,5 Wochenstunden gelten. Prüfe deshalb, welche Arbeitszeit bei deinem Arbeitgeber als Vollzeit zählt.
Du möchtest weniger Stunden arbeiten oder suchst einen passenden Teilzeitjob? In unserem Ratgeber zur Teilzeit in der Pflege erfährst du, welche Arbeitszeitmodelle möglich sind und worauf du achten solltest.
TVöD Pflege Netto-Rechner: Wie viel Gehalt bleibt nach Abzügen übrig?
Wie viel Netto vom TVöD-Pflege-Gehalt übrig bleibt, hängt vor allem von deiner Steuerklasse, Krankenversicherung und deinen Sozialversicherungsbeiträgen ab.
Zwei Pflegekräfte mit demselben Bruttogehalt können deshalb unterschiedlich viel Netto verdienen.
Um dein Nettogehalt zu berechnen, benötigst du:
- dein monatliches Bruttogehalt aus der TVöD-P-Tabelle,
- deine Steuerklasse,
- dein Bundesland,
- deine Angaben zur Kranken- und Pflegeversicherung,
- gegebenenfalls Kirchensteuer und Kinderfreibeträge.
Mit einem Brutto-Netto-Rechner kannst du anschließend dein voraussichtliches Nettogehalt ermitteln. Einen offiziellen Lohn- und Einkommensteuerrechner stellt das Bundesministerium der Finanzen bereit.
Hier sind dann allerdings die Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit noch nicht berücksichtigt. Diese erhältst du on top. Welche zusätzlichen Zahlungen möglich sind und wann Zuschläge steuerfrei bleiben können, erfährst du in unserem Ratgeber zu den Zuschlägen in der Pflege.
Was ist der TVöD Pflege und für wen gilt er?
Der TVöD Pflege regelt die Bezahlung und Arbeitsbedingungen von Pflegekräften bei öffentlichen Arbeitgebern. Dazu gehören insbesondere kommunale Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.
TVöD steht für „Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst“. Für Pflegekräfte ist vor allem die P-Entgelttabelle relevant, die das Grundgehalt anhand der Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe festlegt.
TVöD-P, TVöD-K und TVöD-B: Was ist der Unterschied?
TVöD-P bezeichnet die Entgelttabelle für Pflegekräfte, während TVöD-K und TVöD-B besondere Regelungen für unterschiedliche Einrichtungen enthalten.
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Bezeichnung |
Bedeutung |
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TVöD-P |
Entgelttabelle für Beschäftigte im Pflegedienst (P5 bis P16) |
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TVöD-K |
Besondere Regelungen für kommunale Krankenhäuser |
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TVöD-B |
Besondere Regelungen für Pflege- und Betreuungseinrichtungen |
Eine Pflegefachkraft im kommunalen Krankenhaus kann somit unter den TVöD-K fallen und gleichzeitig nach der TVöD-P-Tabelle bezahlt werden.
Welche Arbeitgeber zahlen nach TVöD Pflege?
Nach TVöD Pflege bezahlen vor allem kommunale Krankenhäuser, Pflegeheime und Betreuungseinrichtungen, sofern der Tarifvertrag für das Arbeitsverhältnis gilt.
Bei Universitätskliniken der Länder kann dagegen der TV-L gelten. Kirchliche Einrichtungen nutzen häufig die AVR von Caritas oder Diakonie.
Gilt der TVöD Pflege auch in der Altenpflege?
Ja, auch Altenpflegekräfte können nach TVöD-P bezahlt werden, beispielsweise in kommunalen Pflegeheimen. Entscheidend ist der geltende Tarifvertrag des Arbeitgebers, nicht die Unterscheidung zwischen Kranken- und Altenpflege.
Wie viel du bei unterschiedlichen Trägern verdienen kannst, erfährst du in unserem Ratgeber zum Gehalt in der Altenpflege.
Quelle: Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).
TVöD Pflege Eingruppierung: Welche Entgeltgruppe gilt für dich?
Im TVöD Pflege richtet sich deine Entgeltgruppe von P5 bis P16 nach deiner Qualifikation und den dir übertragenen Aufgaben. Pflegehelfer werden häufig in P5 oder P6 eingruppiert. Examinierte Pflegefachkräfte in P7 oder P8.
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Entgeltgruppe |
Typische Tätigkeit oder Voraussetzung |
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P5 |
Pflegehelfer mit entsprechender Tätigkeit |
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P6 |
Pflegehelfer mit mindestens einjähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit |
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P7 |
Examinierte Pflegefachkräfte mit dreijähriger Ausbildung |
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P8 |
Pflegefachkräfte mit tariflich anerkannten, besonders schwierigen Tätigkeiten |
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P9 |
Pflegefachkräfte mit anerkannter Fachweiterbildung und entsprechender Tätigkeit |
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P10–P12 |
Gruppen-, Team- und Stationsleitungen |
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P13–P16 |
Höher bewertete Leitungsfunktionen im Pflegedienst |
Die Übersicht dient zur Orientierung. Entscheidend sind die Eingruppierungsmerkmale der TVöD-Entgeltordnung und deine tatsächlich übertragenen Aufgaben.
P7 oder P8: Wann werden examinierte Pflegefachkräfte höher eingruppiert?
Examinierte Pflegefachkräfte werden im TVöD Pflege grundsätzlich in P7 eingruppiert. P8 kommt infrage, wenn sich ihre Tätigkeit aufgrund besonderer Schwierigkeit erheblich von den Aufgaben der Entgeltgruppe P7 abhebt.
Eine dreijährige Pflegeausbildung allein reicht für P8 nicht aus. Auch mehrere Jahre Berufserfahrung führen nicht automatisch zu einer höheren Entgeltgruppe: Sie wirken sich vor allem auf deine Erfahrungsstufe aus.
Was als „besondere Schwierigkeit“ gilt, legt der Tarifvertrag selbst fest. Für P8 kommen vor allem drei Fälle infrage:
- Tätigkeit in einem Spezialbereich: Du arbeitest in einem Bereich, für den es eine Fachweiterbildung nach den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) gibt, zum Beispiel auf der Intensivstation, im OP, in der Onkologie oder in der Psychiatrie. Die Fachweiterbildung musst du dafür nicht selbst gemacht haben. Hast du sie abgeschlossen, ist sogar P9 möglich.
- Besondere pflegerische Aufgaben: Außerhalb solcher Spezialbereiche zählen zum Beispiel Wundmanagement, Schmerzmanagement als Painnurse, die Arbeit als Gefäßassistenz oder Breast Nurse sowie die Tätigkeit auf einer Stroke Unit oder einer Intermediate-Care-Station.
- Case- oder Caremanagement: Auch wenn du Versorgungsabläufe für Patientinnen und Patienten koordinierst, kann das für P8 reichen.
Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation werden außerdem direkt in P8 eingruppiert.

Welche Entgeltgruppen gelten für Pflegehelfer, Fachpflegekräfte und Leitungen?
Pflegehelfer werden je nach Ausbildung und Tätigkeit typischerweise in P5 oder P6 eingruppiert. Welche Verdienstmöglichkeiten du hast, zeigt unser Ratgeber zum Gehalt als Pflegehelfer.
Für Pflegefachkräfte mit anerkannter Fachweiterbildung und entsprechender Tätigkeit kommt insbesondere P9 infrage, beispielsweise in der Intensivpflege oder Anästhesie. Die Weiterbildung allein begründet jedoch noch keinen Anspruch auf P9.
Leitungsfunktionen können den Entgeltgruppen P10 bis P16 zugeordnet sein. Entscheidend sind die tariflichen Anforderungen und der Umfang der übertragenen Verantwortung – nicht allein die Stellenbezeichnung.
Mehr dazu findest du in unseren Ratgebern zur Stationsleitung, Wohnbereichsleitung und zum Gehalt als Pflegedienstleitung.
TVöD Pflege Stufen: Wie steigt dein Gehalt mit der Berufserfahrung?
Im TVöD Pflege steigt dein Gehalt mit der Zeit durch den Aufstieg in höhere Erfahrungsstufen. Mit jeder neuen Stufe bekommst du mehr Geld, ohne dass sich an deiner Entgeltgruppe etwas ändert. Wann du in die nächste Stufe aufrückst, legt der Tarifvertrag fest.

Warum beginnen Pflegekräfte in P7 bis P16 mit Stufe 2?
Im TVöD ist Stufe 1 grundsätzlich für Beschäftigte ohne Berufserfahrung gedacht, die im Job erst einmal Praxis sammeln müssen. Als examinierte Pflegefachkraft in P7 bringst du diese Praxis aber schon mit: In deiner dreijährigen Ausbildung warst du in vielen Einsätzen auf Station, hast Patientinnen und Patienten versorgt und Verantwortung übernommen. Deshalb sieht die TVöD-P-Tabelle für Fachkräfte ab P7 keine Stufe 1 vor. Stufe 1 gibt es nur in P5 und P6, also für Pflegehilfs- und Assistenzkräfte mit kürzerer Ausbildung.
Für dich heißt das: Auch direkt nach dem Examen steigst du in Stufe 2 ein und damit mit einem höheren Einstiegsgehalt.
Ein Beispiel: Als examinierte Pflegefachkraft in P7, Stufe 2, verdienst du seit Mai 2026 bei Vollzeit 3.510,30 Euro brutto im Monat.
Wann steigst du im TVöD Pflege in die nächste Erfahrungsstufe auf?
Der reguläre Stufenaufstieg erfolgt nach festgelegten Beschäftigungszeiten innerhalb deiner Entgeltgruppe. Grundsätzlich gelten folgende Stufenlaufzeiten:
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Aufstieg |
Reguläre Stufenlaufzeit |
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Stufe 1 → 2 |
1 Jahr |
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Stufe 2 → 3 |
2 Jahre |
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Stufe 3 → 4 |
3 Jahre |
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Stufe 4 → 5 |
4 Jahre |
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Stufe 5 → 6 |
5 Jahre |
Grundregel nach § 16 TVöD. Für einzelne Pflege-Entgeltgruppen gelten abweichende Bestimmungen.
Wichtig für P7 und P8: Hier dauert der Aufstieg von Stufe 2 in Stufe 3 grundsätzlich drei statt zwei Jahre. Für bestimmte Tätigkeitsbereiche, beispielsweise Intensivmedizin, Operations- und Anästhesiedienst sowie Ambulanzen und Nothilfen, können tarifliche Ausnahmen gelten.
Behältst du beim Arbeitgeberwechsel deine Entgeltgruppe und Stufe?
Nicht automatisch. Auch wenn du von einem TVöD-Arbeitgeber zu einem anderen wechselst, wirst du beim neuen Arbeitgeber neu eingruppiert und neu eingestuft. Einen Anspruch darauf, genau dort weiterzumachen, wo du aufgehört hast, hast du nicht.
Entgeltgruppe: Sie richtet sich immer nach deiner Tätigkeit beim neuen Arbeitgeber. Machst du dort dieselbe Arbeit, landest du in derselben Entgeltgruppe. Übernimmst du andere Aufgaben, kann sie höher oder niedriger ausfallen.
Erfahrungsstufe: Hier gibt es zwei Wege.
- Das steht dir in der Regel zu: Mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit wirst du normalerweise in Stufe 3 eingestuft.
- Das kann der Arbeitgeber freiwillig anrechnen: Wechselst du ohne Pause direkt von einem TVöD-Arbeitgeber zum nächsten, darf der neue Arbeitgeber deine bisherige Stufe ganz oder teilweise übernehmen. Er muss es aber nicht.
Ein Beispiel: Du bist in P8, Stufe 5, und wechselst zu einem anderen Krankenhaus im TVöD. Sicher ist dir nur Stufe 3. Ob du in Stufe 5 bleibst, ist Verhandlungssache. Auch die Zeit, die du schon in deiner Stufe verbracht hast, wird nicht automatisch mitgenommen.
Tipp: Sprich die Stufe schon im Bewerbungsgespräch an und lass sie dir vor der Unterschrift schriftlich bestätigen. Gerade wenn Pflegekräfte gesucht werden, sind viele Arbeitgeber bereit, deine bisherige Stufe zu übernehmen.
Nach einer längeren Pause lohnt sich das Nachfragen besonders. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber zum Wiedereinstieg in die Pflege.
Rechtsgrundlage: TVöD-Regelungen der VKA, vor allem § 16.
Welche Zuschläge und Zulagen gibt es im TVöD Pflege?
Im TVöD Pflege kannst du zusätzlich zu deinem Tabellengehalt Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sowie Schichtzulagen und weitere Leistungen erhalten.
Wie hoch sind die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge im TVöD Pflege?
Im TVöD Pflege beträgt der Nachtzuschlag 20 Prozent und der Sonntagszuschlag 25 Prozent. Für Feiertagsarbeit sind je nach Freizeitausgleich bis zu 135 Prozent möglich.
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Arbeitszeit |
Tariflicher Zuschlag |
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Nachtarbeit |
20 % |
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Sonntagsarbeit |
25 % |
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Feiertagsarbeit mit Freizeitausgleich |
35 % |
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Feiertagsarbeit ohne Freizeitausgleich |
135 % |
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Samstagsarbeit von 13 bis 21 Uhr |
20 % |
Grundlage: § 8 TVöD.
Wie du die Zuschläge berechnest, welche kombinierbar sind und wann sie steuerfrei bleiben können, erfährst du in unserem Ratgeber zu den Zuschlägen in der Pflege.
Das besondere beim Samstagszuschlag:
Normalerweise sieht der TVÖD für Samstagsarbeit, die regulär im Dienstplan steht (also nicht nur ausnahmsweise stattfindet) keine Zuschläge vor. Für Krankenhäuser und Pflegeheime, die zwingend an 365 Tagen rund um die Uhr in besetzt sein müssen, gibt es eine Sonderregelung. Faktisch alle Pflegekräfte im TVöD erhalten diese 20 % von 13 bis 21 Uhr.
Wie hoch sind die Schichtzulagen und die Pflegezulage 2026?
Für ständige Schichtarbeit beträgt die monatliche Zulage im TVöD 100 Euro, für ständige Wechselschichtarbeit 250 Euro. Voraussetzung ist, dass deine Arbeitszeiten die jeweiligen tariflichen Kriterien erfüllen.
Kriterien für die Schichtzulage (100 € / Monat)
Schichtarbeit liegt vor, wenn du nach einem festen Schichtplan arbeitest und sich deine Dienstzeiten regelmäßig abwechseln. Dafür müssen folgende Kriterien erfüllt sein
- Zeitabstand: Der Beginn deiner täglichen Arbeitszeit muss sich im Plan regelmäßig verschieben – und zwar um mindestens 2 Stunden.
- Rhythmus: Dieser Wechsel der Uhrzeit muss nach spätestens einem Monat passieren.
- Zeitspanne: Zwischen dem Beginn der frühesten Schicht (z. B. Frühdienst ab 06:00 Uhr) und dem Ende der spätesten Schicht (z. B. Spätdienst bis 21:00 Uhr) müssen mindestens 13 Stunden liegen.
Kriterien für die Wechselschichtzulage (250 € / Monat)
Die Wechselschichtarbeit ist die "Königsdisziplin" des Schichtdienstes, weil sie den Körper am meisten belastet. Die Kriterien sind deutlich strenger:
- Rund um die Uhr (24/7): Auf deiner Station oder in deiner Einrichtung muss ununterbrochen bei Tag und Nacht, an Werktagen, Sonntagen und Feiertagen gearbeitet werden.
- Echter Wechsel: Du musst im Turnus alle Schichtarten (Früh-, Spät- und Nachtdienst) abdecken.
- Mindestanzahl an Nachtschichten: Du musst innerhalb eines Monats zu mindestens zwei Nachtschichten eingeteilt sein. Eine Nachtschicht zählt dabei tariflich nur, wenn sie mindestens 2 Stunden echte Nachtarbeit (zwischen 21:00 und 06:00 Uhr) enthält
Zusätzlich können Beschäftigte im Pflegedienst eine Pflegezulage erhalten. Ob sie dir zusteht, richtet sich nach deiner Tätigkeit und den geltenden Tarifregelungen.
Weitere Informationen zu besonderen Arbeitszeitmodellen findest du in unserem Beitrag zu Arbeitszeitmodellen in der Pflege.
Gibt es im TVöD Pflege Weihnachtsgeld und zusätzlichen Urlaub?
Ja, der TVöD Pflege sieht eine Jahressonderzahlung und 30 Urlaubstage bei einer Fünftagewoche vor. Die Jahressonderzahlung wird in der Regel mit dem Novembergehalt ausgezahlt.
Bei Schicht- und Wechselschichtarbeit kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlicher Urlaub hinzukommen.
Wie sich dein Anspruch bei Teilzeit oder wechselnden Dienstplänen berechnet, erklären wir im Ratgeber zum Urlaubsanspruch in der Pflege.
Quellen: VKA, TVöD §§ 8, 20 und 26 sowie die besonderen Regelungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.
TVöD Pflege im Vergleich: Wie gut ist das Gehalt gegenüber anderen Tarifverträgen?
Beim Grundgehalt liegen TVöD Pflege, AVR Caritas und TV-L KR 2026 nah beieinander: Als examinierte Pflegefachkraft steigst du überall mit rund 3.500 Euro brutto im Monat ein. Größere Unterschiede gibt es bei Zulagen, beim Zeitpunkt der Tariferhöhungen und vor allem bei der Zeitarbeit.

TVöD Pflege vs. AVR Caritas und Diakonie: Wo verdienen Pflegekräfte mehr?
Beim Grundgehalt verdienst du bei der Caritas genauso viel wie im TVöD Pflege. Die Pflegetabelle der AVR Caritas (Anlagen 31 und 32) übernimmt die Werte des TVöD-P: In P7, Stufe 2, bekommst du in beiden Fällen 3.510,30 Euro brutto.
In den westlichen Regionen der Caritas gilt dieser Betrag schon seit Februar 2026, im TVöD erst seit Mai 2026. In den östlichen Caritas-Regionen liegt er mit 3.500,06 Euro etwas darunter.
Zum 1. Januar 2027 stellt die Caritas ihre AVR auf eine neue Fassung um. Für Pflegekräfte ändert sich die Eingruppierung dabei nicht.
Die Diakonie hat eigene Tabellen, die nicht automatisch dem TVöD folgen. Wenn du ein Angebot von einem diakonischen Träger hast, lohnt sich deshalb ein direkter Vergleich mit der aktuellen AVR Diakonie.
TVöD Pflege vs. TV-L KR: Was ist der Unterschied beim Gehalt?
Der TV-L KR ist der Tarifvertrag für Pflegekräfte, die bei einem Bundesland angestellt sind, also vor allem an Unikliniken. „KR“ steht für die eigene Pflegetabelle, die Entgeltgruppen heißen deshalb KR 7 statt P7.
Im TVöD Pflege verdienst du als Berufseinsteigerin etwas mehr als im TV-L KR. Eine examinierte Pflegefachkraft steigt dort in KR 7, Stufe 2, mit rund 3.476 Euro brutto ein. Das sind etwa 35 Euro weniger als in P7 im TVöD.
Die aktuelle Tabelle gilt seit dem 1. April 2026. Die nächste Erhöhung um 2,0 Prozent ist für März 2027 vorgesehen. Die aktuellen Regelungen findest du bei der Tarifgemeinschaft deutscher Länder.
TVöD Pflege vs. Zeitarbeit: Wo verdienen Pflegekräfte mehr?
In der Zeitarbeit verdienst du als Pflegefachkraft meist mehr als im TVöD. Examinierte Pflegefachkräfte bekommen dort in der Regel 22 bis 27 Euro pro Stunde, also etwa 3.800 bis 5.000 Euro brutto im Monat. Mit Spezialisierung, etwa in der Intensivpflege oder im OP, sind bis zu 38 Euro pro Stunde möglich. Grundlage ist seit Januar 2026 das gemeinsame Tarifwerk der Zeitarbeitsbranche.
Dafür bietet der TVöD planbare Stufenaufstiege, eine betriebliche Zusatzversorgung fürs Alter und ein festes Team. In der Zeitarbeit wechseln Einsatzorte und Kolleginnen und Kollegen häufiger, und manche Einsätze bedeuten längere Fahrwege. Einen ausführlichen Vergleich findest du in unserem Ratgeber zum Gehalt in der Pflegezeitarbeit.
Der Tarif-Check 2026 auf einen Blick (examinierte Pflegefachkraft, Einstiegsstufe, Vollzeit)
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Tarif |
Grundgehalt brutto/Monat |
Gültig seit |
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TVöD Pflege (P7, Stufe 2) |
3.510,30 € |
1. Mai 2026 |
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AVR Caritas West (P7, Stufe 2) |
3.510,30 € |
1. Februar 2026 |
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AVR Caritas Ost (P7, Stufe 2) |
3.500,06 € |
1. Januar 2026 |
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TV-L KR (KR 7, Stufe 2) |
ca. 3.476 € |
1. April 2026 |
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Zeitarbeit (Pflegefachkraft) |
ca. 3.800 – 5.000 € |
Tarifwerk seit 1. Januar 2026 |
Tipp: Vergleiche bei zwei Jobangeboten nicht nur das Monatsgehalt, sondern das gesamte Jahresbrutto, also mit Jahressonderzahlung, Zulagen und Zuschlägen. Achte auch auf die Wochenarbeitszeit: Dasselbe Gehalt für weniger Stunden ist mehr wert.
Care-Rockets-Daten: Wie oft nennen Stellenanzeigen in der Pflege einen Tarif?
84,7 Prozent der Stellenangebote auf Care Rockets nennen kein konkretes Tarifwerk. Das zeigt eine Auswertung von Care Rockets über mehr als 3.500 aktive Stellenanzeigen (Stand: November 2026). Nur 15,3 Prozent schreiben dazu, ob sie zum Beispiel nach TVöD, AVR oder TV-L bezahlen.
Für dich heißt das: Bei den meisten Jobangeboten musst du selbst nachfragen, nach welchem Tarif du bezahlt wirst.
Wie häufig nennen Stellenanzeigen den TVöD?
In 6,9 Prozent der Anzeigen wird der TVöD genannt. Die AVR von Caritas und Diakonie kommen auf 7,8 Prozent, Zeitarbeitstarife auf 1,1 Prozent und der TV-L auf 0,5 Prozent. Mehrfachnennungen sind möglich.
Weitere 38,2 Prozent der Anzeigen verwenden das Wort „Tarif“, ohne ein konkretes Tarifwerk zu nennen.
„Nach Tarif“ oder „in Anlehnung an TVöD“: Was ist der Unterschied?
„Nach Tarif“ nennt ohne weitere Angaben noch kein bestimmtes Tarifwerk. „In Anlehnung an TVöD“ bedeutet, dass sich ein Arbeitgeber an einzelnen TVöD-Regelungen orientieren kann, ohne den Tarifvertrag vollständig anzuwenden.
Von 242 Anzeigen mit TVöD-Nennung sprechen 24 (9,9 Prozent) ausdrücklich von einer Vergütung „in Anlehnung an TVöD“. Ob auch Erfahrungsstufen, Tariferhöhungen und Zulagen gelten, solltest du im Arbeitsvertrag prüfen.
Methodik: Über 3.500 aktive Stellenanzeigen auf Care Rockets. Hieraus lassen sich keine allgemeinen Marktanteile ableiten.
Worauf solltest du bei einem Jobangebot achten?
Kläre vor der Unterschrift, welches Tarifwerk gilt, welcher Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe du zugeordnet wirst und welche Zuschläge, Sonderzahlungen sowie künftigen Tariferhöhungen vereinbart sind. Lass dir die Konditionen schriftlich bestätigen. Mehr zu den Zuschlägen findest du in unserem Ratgeber zu den Zuschlägen in der Pflege.
Fazit: So findest du dein Gehalt nach TVöD Pflege
Wie viel du nach TVöD Pflege verdienst, hängt von deiner Entgeltgruppe, deiner Erfahrungsstufe und deiner Arbeitszeit ab. Seit dem 1. Mai 2026 liegen die Tabellengehälter bei Vollzeit zwischen 2.907,18 Euro und 6.937,70 Euro brutto im Monat. Zuschläge für Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste sowie Zulagen kommen noch dazu.
Für dein eigenes Gehalt kommt es auf drei Fragen an:
- Entgeltgruppe: Welche Gruppe passt zu deinen Aufgaben? Als examinierte Pflegefachkraft ist das meist P7, mit Spezialaufgaben auch P8 oder höher.
- Erfahrungsstufe: Wie viel Berufserfahrung wird dir angerechnet? Gerade beim Arbeitgeberwechsel lohnt es sich, darüber zu verhandeln.
- Extras: Welche Zuschläge, Zulagen und Sonderzahlungen bekommst du?
Bei Stellenanzeigen musst du oft genauer hinschauen: 84,7 Prozent nennen laut unserer Auswertung kein konkretes Tarifwerk. Und „in Anlehnung an TVöD“ heißt nicht, dass du automatisch Stufenaufstiege und Tariferhöhungen bekommst. Lass dir deshalb vor der Unterschrift schriftlich geben, welcher Tarif gilt und wie du eingestuft wirst.
Du willst wissen, was andere Arbeitgeber dir zahlen würden? Auf Care Rockets bewirbst nicht du dich, sondern die Arbeitgeber bei dir. Leg kostenlos dein Profil an und vergleiche in Ruhe, welche Angebote zu dir passen.
Häufige Fragen zum TVöD-Pflege-Gehalt
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Eine examinierte Pflegefachkraft wird in der Regel in P7 eingruppiert und verdient dort seit dem 1. Mai 2026 zwischen 3.510,30 Euro (Stufe 2) und 4.305,40 Euro (Stufe 6) brutto im Monat bei Vollzeit. Zuschläge, Zulagen und die Jahressonderzahlung kommen noch dazu.
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P8 gibt es, wenn deine Tätigkeit besonders schwierig ist, zum Beispiel auf der Intensivstation, im OP oder mit Aufgaben wie Wundmanagement oder Case Management. Auch Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter mit berufspädagogischer Zusatzqualifikation kommen in P8. Mit abgeschlossener Fachweiterbildung und passender Tätigkeit ist P9 möglich.
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Stufe 1 ist im TVöD für Beschäftigte ohne Berufserfahrung gedacht. Examinierte Pflegefachkräfte bringen durch ihre dreijährige Ausbildung bereits Praxis mit und steigen deshalb direkt in Stufe 2 ein. Stufe 1 gibt es nur in P5 und P6.
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Die aktuelle Tabelle gilt bis zum 31. März 2027. Die nächsten Tarifverhandlungen beginnen am 9. April 2027. Wie hoch die nächste Erhöhung ausfällt, steht noch nicht fest.
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Nicht automatisch. Mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung kommst du in der Regel in Stufe 3. Ob der neue Arbeitgeber eine höhere Stufe übernimmt, entscheidet er selbst. Darüber lohnt es sich vor der Vertragsunterschrift zu verhandeln.
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In Krankenhäusern sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen beträgt die Wechselschichtzulage seit dem 1. Juli 2025 monatlich 250 Euro. Sie wird zusätzlich zum Tabellenentgelt gezahlt, wenn du ständig im Wechselschichtdienst arbeitest.
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Beim Grundgehalt zahlt die Caritas in den westlichen Regionen genauso viel wie der TVöD: 3.510,30 Euro in P7, Stufe 2. Im TV-L KR, der an vielen Unikliniken gilt, liegt der Einstieg mit rund 3.476 Euro etwa 35 Euro darunter.
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Der Arbeitgeber orientiert sich am TVöD, ist aber nicht verpflichtet, ihn vollständig anzuwenden. Stufenaufstiege, Tariferhöhungen oder Zulagen können deshalb fehlen. Was genau gilt, steht in deinem Arbeitsvertrag.
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